Thanks 2016!

Trotz oder villich sogar wege de ville negative Schlagzile im 2016, zeigi hie Fotos vo mine persönliche Highlights a Erlebnis im 2016:

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Ky Quang Pagoda Waisenhaus in Ho Chi Minh City, Vietnam
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Mekong Delta River in Vietnam
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Tree planting in Abai Village, Borneo (Malaysia)
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Sunset BBQ in Kudat, Borneo (Malaysia)
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Praia Lavadores in Vila Nova de Gaia, Portugal
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Graffiti in Porto, Portugal
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Blick aus dem Hotelzimmer in Lyon, Frankreich
 

..Natürlich gits no viu meh gueti Sache woni im 2016 ha dörfe erlebe 🙂 Und iz luegi füre i z’Jahr 2017 und wünsche mir, dass o i dem Jahr ganz viu wunderschöni Erlebnis uf mi warte.

 

Cook it, peel it – or leave it

Esse isch nid z wichtigste. Es dreit sich nid aues um z esse, stimmt. Wes eim aber nüme guet geit, dreit sich plötzlich aus nur no um das. Damit das ni passiert us dim Büchli über d’Ferie guet geit, empfihli sehr de chli Heufer “Bioflorin”. Das chasch scho vor de Ferie neh, dass di Körper weiss, dass öpis uf ihn zuechunt. 😛 Und natürlich weisch scho, dass du getrost uf d’ Iiswürfeli i de Getränk chasch verzichte. De Grund defür isch, dass i viune Länder z’Leitigswasser mit etliche Erreger u Bakterie verunreinigt isch. Es paar Gastrobetrieb mache aber genau mit dem Leitigswasser z’Iis. Am beste verzichtetme auso ufd Iiswürfle. Wi mir womer z’Vietnam bi gfüllte 40 Grad am Mittag imne Kaffi ame warme Cola gschlürft hei. *isch am feinste so*

Da gids aber Usnahme. Sisi d’Iiswürfeli ründlich u hei es Loch ir Mitti, isch d Wahrschinlichkeit hoch, dass sie guet produziert si worde u so dim Körper nid schade. Das isch meistens bi offiziele Shops u schöne Restaurants dr Fau. Schüsch chame immer sege “no ice please”. 🙂 Natürlich isch o z beachte, dass das so bekannte Streetfood nid di besti Idee isch für üsers “schwizer-esse-gwohnts” Mägeli. 😛 Augemein muessme eifach abschetze, was z’beste für eim isch. Uf gwüssi sache wie z’ “not instant” Kaffi ufem Foto heimer getrost chöne verzichte. 🙂

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Frühstück im Dschungel (Malaysia)

Wüu mir di Sache beachtet hei, isches üs zum Glück di ganze Ferie guet gange. 🙂

Das seu aber iz ni irgendwie e Schocker für das Esse z’Vietnam oder z’ Malaysia si. Wüu das Esse womer gha hei, isch extrem guet gsi. Hie zrug ir Schwiz, vermissi das Esse. Mmmh zum Bispiu di feini, vietnamesischi Nudusuppe Pho.  Am meiste vermissi aber z’Iiskaffi Sue Da vo Vietnam. Natürlich hani ebe iz das nur mit de runde, durchlöcherte Isswürfeli trunke 😉 A dem Kaffii isch speziell, dasses mit Kondensmiuch gmacht isch u nid mit de normale Miuch. Das isch sooooo fein *-* Hie no d’Bewisfotos, dass z asiatische Esse eifach z’beste isch:

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Mittagessen im Waisenhaus in Ho Chi Minh City, Vietnam
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Mittagessen in der Stadt – Ho Chi Minh City, Vietnam
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Nudelsuppe Pho mit Chicken in Ho Chi Minh City, Vietnam
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IceCoffee Sue Da in Ho Chi Minh City, Vietnam

 

 

 

 

Shame on me

Sorry!

Lang hani mi nid gmeudet uf dem Blog. Ganz ehrlich; Während de Ferie hani mir lieber Zit gno für mit de Lüt dert Zit z’verbringe und öpis z’unterneh aus im Blog z schribe. I hoffe sehr, dass du das versteisch!  Dehei isch ner  – ganz überraschend – de Alltag dezwüsche cho, woni nüd ha gwüsst z’schribe.:|

Aber lieber spät aus nie, meudimi iz wider zu Wort.  Und i ha sogar e neui “Rubrik” planet. “Deli’s Reisetipps” :). I weiss, im Internet oder i Büecher findet meh scho viu, jede Tipp vo mir het aber e gschicht drhinder. Auso bis gspannt uf mi nechst Post woni das so mache.

 

“Happiness is unrepentant pleasure”

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Smiling Buddha, Vinh Trang Pagoda, My Tho, Vietnam

Baby skin

“Wuhuu endlich geht es los” war unser Gedanke als uns eine Mitarbeiterin von vpv (Volunteers for peace Vietnam) montag morgens in der Lobby des Hotels in Ho Chi Minh abholte. Wir fuhren dann mit dem Taxi zum Volunteer Haus. Die Mitarbeiterin zeigte uns das ganze Haus und sagte uns die Regeln (z.B dass man sich für das Essen jeweils eintragen muss). In unserem Zimmer sind wir insgesamt 9 Frauen (3 von Frankreich, 1 von England, 3 von China und wir beide). Normalerweise befinden sich ca 4-5 Leute in einem Zimmer aber da momentan die Sommerferien sind, wollen viele dieser Arbeit nachgehen. Die Mitarbeiterin sagte uns auch, dass das Programm erst am nächsten Tag mit dem ‘orientate day’ startet. Also hatten wir nochmals einen Tag zur freien Verfügung.

Wir nahmen dann den öV um ins Zentrum zu gelangen. Da die Bushaltestelle lediglich durch ein paar kaum sichtbare Striche am Boden gekennzeichnet war, liefen wir das erste mal einfach vorbei. Später fanden wir sie dann und ein wenig später kam der Bus. Das Handzeichen der Vietnamesen um einen Bus zu stoppen war uns (noch) nicht bekannt also düste dieser Bus mit mind. 60km/h an uns vorbei 😀 Einen Bus später schafften wir es und “durften” mitfahren. Im Bus ist immer jemand für das Ticketing und das Öffnen & Schliessen der Türen verantwortlich (ein Türöffner EFZ quasi.. hihi). In der Stadt angekommen, besuchten wir das ‘War Remnants Museum’. Welches übrigens auch ein lustiges Ticketsystem hat: man löst ein Ticket an einem bedientem Schalter um es dann 2 Schritte weiter einem anderen Angestellten zu geben. 😀 Den Tag liessen wir mit einem leckerem Abendessen ausklingen.

Am Morgen des ‘orientate day’ erhielten wir Informationen von unserem Projekt, der Kultur Vietnams und Ausflügsmöglichkeiten. Am Nachmittag nahmen wir dann den Bus zum Projekt (1.5h dauert eine Busfahrt :O ). Dabei handelt es sich nicht um einen normalen Bus sondern so einen welcher eig für ca. 10 Personnen gedacht ist. In Vietnam aber passen da um die 30 Personnen hinein *Magic*. Du kannst dir nun sicher vorstellen, wie es in so einem Bus ist .. Nach einigen Haltestellen wies mir die Ticketverkäuferin einen ‘Sitzplatz’ auf einem Karton zu. Da sass ich also, erschöpft, vis-a-vis von ca 8 Vietnamesen welche mich anschauten. Da ich so müde war, fielen mir meine Augen immer wieder zu aber auf einmal wurde ich hellwach als die Ticketverkäuferin anfängt mich am Arm und an den Backen zu kneiffen. Plötzlich fingen auch 2 andere Vietnamesinnen damit an. Alle sahen mich aber mit einem Lächeln im Gesicht an. 🙂 Also nahm ich es an und lächelte einfach zurück. Bald war dann auch Endstation für den Bus und wir stiegen aus. Ein Mitarbeiter der Freiwilligenorganisation kam auf mich zu und erzählte mir, was die Vietnamesinnen geredet hatten; ich habe “beautiful baby skin” und dass sie sich auch eine solche “baby skin” wünschen. 😀 Aber: So etwas wie diese Frauen gemacht haben, dürften Männer aber auf gar keinen Fall tun.

Im Projekt angekommen, traffen wir auf einen riesengrossen Tempel. Daneben befindet sich ein Gebäude (das Waisenhaus), in welchem mehrere Zimmer nebeneinander sind. Und als ich in das erste Zimmer schaute, wurde mir ganz anders. In diesem Zimmer befanden sich nämlich 3 Babies mit einem Wasserkopf. Ich weiss nicht ob du weisst was es ist auf jeden Fall gar nichts schönes! Und als ich die Babies dort liegen sah lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Als dann der Projektmitarbeiter noch sagte, dass es gestern noch 4 Babies waren, wusste ich gar nicht mehr wo oben und unten ist. In einem grossen Zimmer dann befanden sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinschränkungen. In weiteren Zimmern waren Babies, welche einfach vor die Türe gelegt wurden. (Wie bei uns in der Schweiz das Babyfenster). Ich werde dir in den nächsten Posts mehr davon erzählen. Meine Message an dich bis dahin: Sei dankbar für alles was du hast! Sei es deine Familie, Freunde und vorallem für deine Gesundheit! Diese ist unbezahlbar und auch dies wurde mir hier am ersten Tag schlagartig bewusst.

First day 

Die kleinen Dinge bereiten Freude; da meine Schwester und ich das online Check-in zuhause nicht benutzt haben, kam es wie es kommen sollte und wir kriegten am Check-in Schalter in Zürich gesagt, dass wir nicht nebeneinander sitzen können. Ein kleiner Dämpfer, mehr war das für uns nicht – da wir eh geplant hatten, viel zu schlafen (daraus wurde später nur 1h). Beim Boarding allerdings wurde dann meine Boardkarte abgelent und weder der Mitarbeiter noch ich wussten was los war. Nach einiger Zeit kam dann eine Mitarbeiterin und sagte uns, dass sie uns noch Plätze nebeneinander besorgen konnten. Süss 😀 11h und 2 Filme später kamen wir in Bangkok an und stiegen dann in denn nächsten Flieger Richtung Vietnam. In Vietnam angekommen wurden wir überhäuft von Eindrücken.. überall ist so viel los. Wir entschieden uns unsere Rucksäcke in unsere Unterkunft zu stellen un per Fuss die Stadt zu erkunden. Wir stiessen auf Märkte, Pärke, Streetfood und gaaaaanz viele Motorradfahrer. Ich entschuldige mich, dass ich dieses Wort benutze aber hier gilt wirklich: YOLO. Alle fahren hupend und wild durch die Gegend. Aber ich muss sagen, dass dies sehr eindrücklich ist. Es funktioniert. Irgendwie. Anstatt ein Auto benutzen hier 4-köpfige Familien ein Motorrad um von A nach B zu gelangen 😀
Morgen ist der Start unseres Freiwilligenprojektes. Meine Vorfreude ist riesig und natürlich werde ich dich auf dem Laufendem halten. ☺